
Am 26. März 2026 zogen wir, die Siebtklässler des Schönborngymnasiums Bruchsal, los zu einem Ausflug in das Kloster Maulbronn.
Um 8.40 Uhr trafen wir uns am Bahnhof Bruchsal. Mit dem Zug kamen wir sicher in Maulbronn an, hatten dann allerdings noch einen 50-minütigen Marsch durch den Wald zum Kloster vor uns. Anders als erwartet kamen wir recht schnell gutgelaunt dort an.
Wir wurden klassenweise aufgeteilt und jede Klasse bekam ihren eigenen Führer oder eigene Führerin. Zwei Klassen begannen sofort mit ihrer Tour durch das Kloster, die anderen zwei durften sich an handwerklicher, klösterlicher Arbeit ausprobieren.
Eine Klasse arbeitete daran, Körbe aus Weidenruten zu flechten, die andere versuchte sich an der Kunst des Buchbindens.

Nach ca. einer Stunde wechselten wir unsere Aktivitäten. Während unsere Körbe und Bücher trockneten, durften sich nun die zwei Klassen, die zuvor das Kloster besichtigt hatten, den alten handwerklichen Arbeiten stellen. Die eine Klasse schmolz Seife ein und bearbeitete und verschönerte diese individuell. Die andere Klasse durfte echtes Bienenwachs einschmelzen und formen.
Bevor wir mit den jeweiligen Projekten und Bastelarbeiten begannen, wurden uns von unseren Führern die Methoden und Herstellungen der Mönche genau erklärt.
Wie vorhin schon erwähnt, wurden wir auch im Kloster, das Weltkulturerbe ist, herumgeführt. Begonnen haben wir mit einzelnen Gängen und Zimmern aus Stein mit uralten Verzierungen, weiter ging es dann durch Speisesäle, alte Baderäume und die Klosterkirche.
An jeder bedeutenden Stelle wurde uns etwas über die Herkunft und Bedeutsamkeit erklärt. In der Kirche zum Beispiel durften ein paar von uns vormachen, wie die alten Mönche früher beteten.

Zum Schluss kamen wir noch in einen wunderschönen Klostergarten, in welchem wir ein paar Gruppenfotos aufnahmen.
Für alle war es ein sehr gelungener Ausflug mit vielen neuen Einblicken in die alte Zeit des Klosterlebens.
(Text: Lea Gamer und Marie Scholz; Fotos: Fe)


