
Thalia Schäufele (K1) hat in der ersten Runde des Landeswettbewerbs Alte Sprachen 2026 einen Ersten Preis gewonnen. In ihrer Hausarbeit mit dem Thema „Welche philosophische Schule darf’s denn sein? Zur Überzeugungskraft von Hermotimos’ Kriterienwahl“ untersuchte die Griechischschülerin einen Dialogausschnitt aus Lukians Hermotimos. Hierin analysierte sie, wie der Gesprächspartner Lykinos nach der sokratischen Methode die verschiedenen Begründungen des Hermotimos schrittweise entkräftet und dabei auch heute noch zu beobachtende Argumentationsmuster entlarvt: ein ungeprüftes Übernehmen von Mehrheitsmeinungen sowie ein Urteil nur dem äußeren Schein nach. In der zweiten Runde wird Thalia nun eine Klausurarbeit an der Schule schreiben.
Wir gratulieren Thalia zu ihrer Leistung und wünschen ihr für ihre weitere Wettbewerbsteilnahme viel Erfolg!
(Lj)

